Dein Beruf ist,

was du

daraus machst.

Abteilungswechsel – so klappt’s mit dem Neuanfang

07.01.2121
[post-views]

Aller Anfang ist schwer – nicht nur beim Start in die Ausbildung, auch bei den vielen kleinen Neuanfängen zwischendurch. Denn in manchen Unternehmen wechselst du als Azubi regelmäßig die Abteilung. Das heißt: neuer Arbeitsplatz, neue Aufgaben, neues Team und neue Vorgesetzte. Aber mach dir keine Sorgen. Wir haben ein paar Tipps für dich gesammelt, die dir den Einstieg in eine neue Abteilung erleichtern sollen.

Ich bin jetzt in dem dritten Lehrjahr zur Kauffrau für Büromanagement bei der IHK Flensburg und hab schon mehrfach die Abteilung gewechselt. Insgesamt habe ich jetzt schon sieben Abteilungen besucht. Manchmal ist der Wechsel in eine Abteilung eine ganz schöne Umstellung. Nicht nur die Themen sind völlig andere, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen. So lernt man immer was Neues und bekommt alles mit, was im Betrieb geschieht. Die perfekte Voraussetzung, um auch nach der Ausbildung im Betrieb durchstarten zu können.

Alles erledigt?

Bevor es in die neue Abteilung geht, solltest du noch einmal nachdenken, ob in der vorherigen Abteilung alle Aufgaben abgeschlossen sind. Falls nicht: Besprich das weitere Vorgehen mit der Abteilungsleitung. Vielleicht reicht es, wenn du die Aufgabe geordnet jemanden aus dem Team oder den Azubi, der auf dich folgt, übergibst.

Auch organisatorisch gibt es noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor du die Abteilung verlässt:

  • Hattest du ein Abschlussgespräch? Hier gibt es für dich die Chance, Lob und Kritik und eine Gesamtbewertung für die Zeit, die du in der Abteilung verbracht hast, zu bekommen. Und auch du kannst konstruktives Feedback geben: Was lief gut, was nicht so gut, und warum? Dieses Abschlussgespräch solltest du wahrnehmen – hier kannst du viel lernen.
  • Ein weiterer Punkt, den du im Blick haben solltest, ist dein Berichtsheft. Was es hierbei zu beachten gibt und ein paar Tipps, liest du hier. Am besten legst du es der Abteilungsleitung noch zur Unterschrift vor, bevor du deinen Schreibtisch räumst.

Alles erledigt? Dann:

Auf in die nächste Abteilung

So bist du beim Neustart auf der sicheren Seite:

1. Stell dich erst einmal vor, damit die Kolleginnen und Kollegen dich etwas kennenlernen. Dabei darfst du ruhig ein paar Sätze zu deiner Person sagen.  

2. Benenne dein aktuelles Ausbildungsjahr, denn bei großen Betrieben kann es sein, dass die anderen Mitarbeiter nicht wissen, wie weit du in deiner Ausbildung bist.

3. Erzähle, in welchen Abteilungen du vorher warst.

4. Spreche die Kollegen so lange mit „Sie“ an, bis du ein „Du“ angeboten bekommst.

5. Erfrage, welche Regeln es in deiner neuen Abteilung gibt. Beispielsweise, ob du dich an- und abmelden sollst, wenn du die Abteilung verlässt und wiederkommst. Das kann manchmal gewünscht sein, damit deine Kollegen planen können. Vielleicht kannst du auf dem Weg ja auch etwas mitnehmen, wie zum Beispiel die Post. 😉

6. Bespreche mit dem/der Ausbildungsbeauftragten, welche Aufgaben es in der Abteilung geben und wie der Ablauf sein wird. Vielleicht gibt es Dinge, die du besonders gerne machst, oder bei denen du noch dazulernen möchtest.

7. Wenn du möchtest, kannst du auch zwischendurch mal ein persönliches Gespräch mit den Kollegen führen, insofern es sich anbietet. So lernen sie dich persönlich besser kennen. Dadurch kann das Zusammenarbeiten noch viel vertrauter und netter werden. 😊

Was bringen die Abteilungswechsel?

Wenn dein Ausbildungsbetrieb mehrere Abteilungen – beispielsweise auch eine Buchhaltung oder ein Service-Center – hat, lernst du hier nicht nur ganz viele verschiedene Tätigkeiten kennen und findest raus, was dir besonders liegt und was nicht so sehr. Du bekommst außerdem einen guten Überblick über die Zusammenhänge im Unternehmen und wie die Arbeit des einen die des anderen beeinflussen kann. Durch die vielen Kolleginnen und Kollegen, mit denen du zusammenarbeitest, knüpfst du viele Kontakte und lernst, dich in unterschiedlichen Teams und Strukturen zurechtzufinden und am besten auch wohlzufühlen.

Schlagworte